{"id":94,"date":"2020-12-07T13:24:56","date_gmt":"2020-12-07T13:24:56","guid":{"rendered":"https:\/\/beat.sitter-liver.ch\/wordpress\/?p=94"},"modified":"2020-12-07T13:24:57","modified_gmt":"2020-12-07T13:24:57","slug":"die-hirnforschung-entzaubert-den-menschen-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/beat.sitter-liver.ch\/index.php\/2020\/12\/07\/die-hirnforschung-entzaubert-den-menschen-nicht\/","title":{"rendered":"Die Hirnforschung entzaubert den Menschen nicht"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Dezember 1999 von Norbert Lossau (Die Welt) gefragt, ob er denke, \u201edass die Gehirnforschung \u2026 zu einer Entzauberung des Menschen\u201c beitrage, antwortete Wolf Singer, herausragender deutscher Hirnforscher, mit einem klaren \u201eNein\u201c. Die Welten, die sich dem subjektiven Erleben bzw. der objektivierenden Wissenschaft erschliessen, \u201ebleiben wunderbar getrennt\u201c. Das aber gilt dann auch f\u00fcr die Bedingungen dieser Welten, darunter Werte, Normen und Regeln. Sie m\u00f6gen in Wechselwirkung stehen, die einen durch die anderen zu ersetzen geht indes nicht an. Wenn wir im Folgenden nach Konsequenzen der Hirnforschung f\u00fcr die Ethik fragen, wollen wir weiter bedenken, was Singer f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter (Frankfurter Rundschau, 2004) versicherte: \u201eNat\u00fcrlich gibt es Entscheidungen, die wir nicht tolerieren k\u00f6nnen.\u201c Dar\u00fcber, wie Entscheidungen zustande kommen, sagt dieser Satz nichts. Sinnvoll wird er allerdings erst dann, wenn wir ein gemeinsames, diskursiv gewonnenes Wert- und Regelsystem voraussetzen, das uns erlaubt, Entscheidungen Dritter zu beurteilen, unter diesen mit Gr\u00fcnden zu w\u00e4hlen, nicht einfach von unbeeinflussbaren Antrieben gesteuert, sondern im Wissen um eigene Verantwortung. Denn dass neuronale Prozesse diesen Vor-gang tragen, \u00e4ndert nichts daran, dass Abw\u00e4gungen erfolgen und schliesslich eine pers\u00f6nli-che Entscheidung resultiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind wir Menschen nun, oder sind wir nicht, sittliche Wesen? Personen also, die <strong>grunds\u00e4tzlich<\/strong> f\u00e4hig sind, autonom \u00fcber ihr Tun und Lassen zu befinden, begabt mit einem freien Willen, \u201eder sich unserem Urteil dar\u00fcber f\u00fcgt, was das jeweils Beste ist\u201c (Peter Bieri) ? Wesen, die in der Tat Verantwortung tragen, mithin zu Recht gelobt und ger\u00fcgt, schuldig gesprochen und belohnt werden k\u00f6nnen? Es scheint, die derzeitigen Erkenntnisse der Hirnforschenden n\u00f6tigten dazu, diese Fragen zu verneinen. Doch es scheint nur so. Diese Behauptung kann ich in einem kurzen Artikel nicht zureichend belegen; ich will mich auf einige Hinweise beschr\u00e4nken, gedacht als Anst\u00f6sse zu weiterem Fragen. Auf zwei Voraussetzungen stelle ich ab: zun\u00e4chst auf die \u00dcberzeugung, dass wir nicht darauf verzichten k\u00f6nnen, gemeinsam nach dem zu fragen, was wir f\u00fcr das Gute halten, um danach unser Handeln auszurichten (und auch zu richten). Wir sind moralische und, insofern wir unsere Moral kritisch reflektieren, ethische Wesen; sodann gilt es, sorgf\u00e4ltig auf unsere Sprache zu achten, d. h. darauf, ob und inwiefern sie der Sache, mit der wir uns befassen, angemessen ist. Ein erstes Beispiel liefern die diesen Abschnitt einleitenden Fragen. Hier bliebe, unter anderem, zu kl\u00e4ren, was die Ausdr\u00fccke \u201aPerson\u2018, \u201aautonom\u2018, \u201aVerantwortung\u2018 bedeuten. Das zweite Beispiel entspringt der Frage, ob es angemessen sei, wenn Hirnforscher dem Gehirn &#8211; einem Organ komplexer Wesen, die wir als leibhafte, nicht allein vom Gehirn bestimmte Personen ansprechen \u2013 Entscheidungsf\u00e4higkeit zusprechen. Schliesslich: Was verstehen wir unter \u201aWillensfreiheit\u2018 und was die Hirnforschenden, wenn sie diese als Illusion bezeichnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Dass \u201aFreiheit\u2018, auf unser Handeln bezogen, nicht v\u00f6llige Ungebundenheit bedeutet, ist seit langem gel\u00e4ufig. Der Begriff kann ohne Bezug auf Begrenztheit und Gerichtetheit nicht sinnvoll gedacht werden. Als absolute Freiheit konzipiert, wird der Begriff leer, chaotisch, gleichbedeutend mit Zufall. \u00dcber die Unterscheidung zwischen Willens- und Handlungsfreiheit, \u00fcber deren \u2013 \u00e4ussere ebenso wie innere &#8211; Begrenzung unterrichtete uns bereits Aristoteles in seiner Nikomachischen Ethik (3. Buch). Von hier aus wird einsichtig, warum zum Beispiel J. Ph. Reemtsma (2006) kurz und b\u00fcndig definiert: Willensfreiheit meint, \u201edass man handeln kann, wie man selbst handeln m\u00f6chte\u201c. Nat\u00fcrlich bleiben hier Fragen offen. Zu erg\u00e4nzen w\u00e4re \u201eim Rahmen des M\u00f6glichen\u201c; was mit \u201aselbst\u2018 gemeint ist, bleibt unklar; warum man zun\u00e4chst etwas und dann dieses und nicht etwas anderes tun m\u00f6chte, ist offen, gerade auch in der Perspektive der Hirnforschung. Grenzen und Bedingtheit sind jedoch immer schon mitgedacht. Wenn, wie oben zitiert, Peter Bieri schreibt, dass frei jener Wille ist, \u201eder sich unserem Urteil dar\u00fcber f\u00fcgt, was das jeweils Beste ist\u201c, dann liegt das <strong>jeweils<\/strong> Beste zwar durchaus innerhalb der <strong>Grenzen<\/strong> des M\u00f6glichen. u bedenken w\u00e4re immer noch, warum wir \u00fcberhaupt etwas und dann gerade dieses und nicht ein Anderes als Bestes erk\u00fcren. Die Perspektive der Hirnforschung vermag Grenzen und Bedingtheit zu kl\u00e4ren, zu erl\u00e4utern. Das ist wichtig. <strong>Grunds\u00e4tzlich<\/strong> jedoch bringt sie nichts Neues. Ihre Erkenntnis, dass alle unsere kognitiven, auch die voluntativen Akte als neuronale Prozesse ablaufen, impliziert nicht zwingend, dass Selbstbestimmung <strong>\u00fcberhaupt und in jeder Hinsicht<\/strong> unm\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Begriff \u201aVerantwortung\u2018 verwenden wir sinnvoll nur dann, wenn wir ihn in sechsfacher Hinsicht f\u00fcllen: Ein Subjekt (1) ist verantwortlich gegen\u00fcber einem Anderen (2) f\u00fcr eine Handlung samt Folgen (3). Dies im Rahmen eines Systems von Werten, Normen und Regeln (4), in einem definierten Bereich (5) und gegen\u00fcber einer Instanz, welche zu Sanktionen berechtigt ist (6). Fehlt eine dieser Bestimmungen, entleert sich der Verantwortungsbegriff. W\u00e4re das Verhalten eines Akteurs bis ins Letzte determiniert, bliebe f\u00fcr Verantwortung kein Platz. Genau dies k\u00f6nnen Hirnforscher nicht meinen, solange sie auf Verantwortung als Bedingung sozialen, friedlichen Lebens Gewicht legen. Was der Fall ist. Dann aber ist nicht ohne weiteres verst\u00e4ndlich, was genau Wolf Singer meint, wenn er sagt \u201eAuch wenn man unterstellt, dass es keinen freien Willen gibt, bleibt die Person als Verursacher[in] f\u00fcr ihre Taten verantwortlich\u201c (2006). Zudem m\u00fcssten Hirnforscher auch erkl\u00e4ren, wie es geschehen kann, dass und warum in der Gemeinschaft einige an der Instutionalisierung von Verantwortung arbeiten und woher sie jeweils gerade diese und nicht andere Werte und Normen gewinnen, die sie hierzu ben\u00f6tigen. Diese metatheoretische Frage erneut mit der etablierten Theorie zu beantworten, machte diese zu einer Endlosschlaufe \u2013 oder, wissenschaftskritisch gesprochen, zu einer nicht kritisierbaren, also unwissenschaftlichen Theorie.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie immer, Zur\u00fcckhaltung wie Offenheit zeichnen Wolf Singer aus. Er unterstreicht die M\u00f6glichkeit, eine bestimmte Erfahrung auf verschiedene Weise und also in unterschiedlichen Sprachen zu beschreiben. Mir scheint wichtig, dass nicht nur allt\u00e4gliche und wissenschaftliche Erfahrung auseinander gehalten werden k\u00f6nnen. Auch im Bereich der Naturwissenschaften selber er\u00f6ffnen sich verschiedene Zug\u00e4nge zu ein und demselben Thema bzw. Objekt. So l\u00e4sst sich das Problem der Willensfreiheit auch aus der Sicht der Quantenphysik beleuchten, mit Hans Peter D\u00fcrr etwa. Deckt sich dessen Sprechweise auch oft mit jener von Singer, manifestieren sich doch erhebliche Differenzen. D\u00fcrr fasst Wirklichkeit als Potentialit\u00e4t auf, nicht als Realit\u00e4t. Der Welt liegt ein Prozess zugrunde, in dem Realit\u00e4t erst entsteht. Die st\u00e4ndige teilweise Umwandlung von Potentialit\u00e4t in Realit\u00e4t entspricht \u201eeinem ewigen Sch\u00f6pfungsprozess im echten Sinne\u201c, in welchem auch der \u201efreie Wille\u201c seinen Platz findet. Allerdings: Die \u201eQualit\u00e4t des bewussten Handlungsspielraums bleibt hier zun\u00e4chst noch ganz unbeschrieben. Der freie Wille steht noch ausserhalb der heute ausformulierten Quantenphysik. Er kann aber gedacht werden auf der Basis der Nicht-Festlegung, der Offenheit des Alles in Allem, eingebettet in Alles in Allem.\u201c (H.-P. D\u00fcrr\/M. Oesterreicher 2001, 47) Zu beachten ist, dass D\u00fcrr nicht meint, anhand der Quantenphysik die Existenz eines absolut freien Willens bewiesen zu haben. Handeln ist ihm nicht beliebig, und \u201eFreiheit verwirklicht sich \u2026 innerhalb eines Korridors\u201c (ebd., 115).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein praktischer Philosoph, der weder Neurobiologe noch Quantenphysiker ist, wird nichts entscheiden, wohl jedoch aufmerksam hinh\u00f6ren \u2013 auf die Beschreibungen, die verwendeten Sprachen, deren Klarheit und Konsistenz. Sein Interesse an der Ethik: am gemeinsam reflektierten Bestreben, die Idee des Guten praktisch zu konkretisieren, f\u00fchrt ihn angesichts der gegenw\u00e4rtigen Diskussionslage zu folgenden Schl\u00fcssen: Dass unter anderem unser Vorstellen, Denken, F\u00fchlen, damit auch die Richtungen, in denen sich unsere kognitiven F\u00e4higkeiten entfalten, vorgepr\u00e4gt sind, unterliegt keinem Zweifel, wird gerade in der Perspektive subjektiven Erlebens t\u00e4glich greifbar. Vorgepr\u00e4gt heisst aber nicht vollst\u00e4ndig festgelegt. Verantwortung, also gemeinsame Werte und Regeln, deklarieren auch Hirnforschende als unverzichtbar. An der Notwendigkeit der zielgerichteten individuellen, sozial und geschichtlich bedingten Pr\u00e4gung, darunter Erziehung, wird hier, mit dem Hinweis auf die Evolutionstheorie, zumindest aus funktionalen Gr\u00fcnden (Selbsterhaltung von Individuen und Gemeinschaften) festgehalten. Damit findet, was der Diskurs-, besser: der Humanit\u00e4tsethik (J\u00fcrgen Habermas) am Herzen liegt, seinen unbestrittenen Platz. Es besteht kein Anlass, das im abendl\u00e4ndischen Kulturbereich favorisierte, etwa im Recht und in den christlichen Kirchen institutionell verankerte Menschenbild \u00fcber Bord zu werfen. Dass dieses Bild \u2013 oder diese Bilderfamilie &#8211; laufender Festigung wie Berichtigung bedarf, lehrt seine bzw. ihre Geschichte. Wobei noch von den Lehrst\u00fccken, die andere Kulturen mit ihren Welt- und Menschenbildern anbieten, zu sprechen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Im \u00dcbrigen: Der Streit um die richtige Ethik ist auch ohne Hirnforschung alles andere als entschieden. Ich w\u00fcsste nicht, wie Ethik anders denn als st\u00e4ndiger und durch Auseinandersetzungen voran getriebener Prozess richtig verstanden w\u00fcrde. Dogmatische Festlegungen sind nicht nur rerpressiv, sie zerst\u00f6ren Ethik. So ist auch die Debatte mit der gegenw\u00e4rtigen Hirnforschung hilfreich. Die Behauptung, der freie Wille sei nur ein gutes Gef\u00fchl (Wolfgang Singer), regt dazu an, das, was mit diesem Willen angesprochen wird, nicht einfach als gegeben anzunehmen, sondern als Aufgabe zu begreifen. Der Diskurs mit den Hirnforschenden tr\u00e4gt bei zur Kl\u00e4rung und Entwicklung unserer sittlichen Selbstbestimmung, auch zur Einsicht in deren m\u00f6gliche Gef\u00e4hrdung. \u201eMan muss immer wieder neue Fragen stellen,<br>die man nicht beantworten kann\u201c (Stefanie Carp), um endg\u00fcltigen Antworten entgegen zu treten \u2013 um Einsichten zu festigen, um neue, ihrerseits vorl\u00e4ufige Erkenntnisse zu gewinnen und um so die Freiheit von Denken und Verantwortung zu bewahren. Denn \u201eEtwas sehen heisst immer auch, etwas anderes nicht sehen. \u00dcber etwas reden heisst immer auch, etwas anderes verschweigen\u201c (Ernst P. Fischer, Physiker und Biologe).<\/p>\n\n\n\n<p>20060829\/3 &#8211; BSL<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Dezember 1999 von Norbert Lossau (Die Welt) gefragt, ob er denke, \u201edass die Gehirnforschung \u2026 zu einer Entzauberung des Menschen\u201c beitrage, antwortete Wolf Singer, herausragender deutscher Hirnforscher, mit einem&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3,5,8],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v22.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Hirnforschung entzaubert den Menschen nicht | Beat Sitter-Liver<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" 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